Sensia ermöglicht die vollständige HART-Geräteintegration für ein FPSO-Projekt mit AMS Device Manager und Softing smartLink SW-HT
AMS Device Manager ermöglicht die digitale Transformation durch Bereitstellung einer Anwendung, die offene Standards und Protokolle umfasst, die die Konnektivität mit einer Vielzahl von Geräten ermöglichen. Die Software macht zudem eine vorausschauende Wartung möglich, um ungeplante Abschaltungen zu reduzieren, die Produktivität zu erhöhen, die Sicherheit zu verbessern und eine höhere Rendite zu ermöglichen.
Diese einzigartige und flexible Anwendung bietet Online-Zugriff auf intelligente Diagnosen und Alarme von Geräten und Industriearmaturen in Echtzeit. Sie erhalten einen Überblick über den Gerätezustand sowie Informationen zur Störungsanalyse und -beseitigung, wenn ein Problem identifiziert wird.
Auf Basis von Zustandsdaten in Echtzeit kann das Wartungs- und Betriebspersonal schnell reagieren und fundierte Entscheidungen treffen.
Produkt erkunden
VERWANDTE THEMEN
Lonza spart 98.000 US-Dollar und erzielt 200 % ROI mit AMS Device Manager
Erfahren Sie, wie Lonza mit der Inbetriebnahme von 1.400 Instrumenten in seinem Forschungs-, Entwicklungs- und Produktionszentrum in Visp, Schweiz, eine schnelle Investitionsrendite erreichte.
Geschäftsergebnisse
- Nahtlose Integration von Softing smartLink SW-HT, Rockwell PlantPAx und Emerson AMS Device Manager zur Bereitstellung vollständiger HART-Diagnosedaten und Gerätedaten.
- 20–30 % weniger Platzbedarf im Schaltschrank im Vergleich zu physischen HART-Multiplexern.
- Deutliche Reduzierung des Aufwands für Verkabelung und Planung, was eine schnellere Projektabwicklung und Inbetriebnahme ermöglicht.
- Skalierbare Verwaltung von Tausenden von HART-Messgeräten in den Systemen an Deck und im Schiffsrumpf mit zentraler Übersicht.
- Erhöhte betriebliche Flexibilität – Instrumente lassen sich leichter hinzufügen, entfernen oder ändern, ohne dass umfangreiche Neuverkabelungen oder Änderungen am Gehäuse erforderlich sind.
- Bewährter Ansatz zur Erschließung bislang ungenutzter HART-Diagnosedaten (Branchenkontext: Anlagen verfügen unter Umständen über mehr als 100.000 HART-Geräte, deren Diagnosedaten größtenteils ungenutzt bleiben), was eine verbesserte vorausschauende Instandhaltung und eine Reduzierung ungeplanter Ausfallzeiten ermöglicht.
Anwendung
- Ein einzelner AMS Device Manager-Server, der mit sieben smartLink SW-HT-Instanzen verbunden ist und über Software-Multiplexing statt über physische Multiplexer-Hardware uneingeschränkten Zugriff auf HART-Gerätedaten ermöglicht.
- Die Abdeckung umfasste sowohl Systeme an Deck als auch im Schiffsrumpf:
- Deck: PCS (~1.500 Geräte), PSD (~1.500), FGS (~2.000), PKG (Drittanbietersysteme ~3.000)
- Rumpf: HCS (~500), HSD (~500), PKG (Drittanbietersysteme ~3.000)
Kunde
Sensia – ein am 19. Februar 2019 bekannt gegebenes Joint Venture zwischen Rockwell Automation (53 %) und Schlumberger (47 %) – bietet integrierte Automatisierungs- und Digitalisierungslösungen für die Öl- und Gasindustrie an.
Rockwell Automation (NYSE: ROK) ist ein führendes Unternehmen im Bereich der industriellen Automatisierung; Schlumberger (NYSE: SLB) ist ein weltweit führender Technologieanbieter für die Charakterisierung von Lagerstätten, Bohrungen, Förderung und Aufbereitung.
Herausforderung
Im Rahmen eines FPSO-Projekts mussten insgesamt 45.000 E/A-Punkte integriert werden, darunter 12.000 HART-E/A-Punkte, die auf über 120 Systemschränke verteilt waren. Die Leistungsbeschreibung (SOW) von Sensia sah eine vollständige HART-Integration mit dem AMS Device Manager von Emerson vor. Wichtigste Rahmenbedingungen und Ziele des Projekts:
- Minimierung des Platzbedarfs für Schaltschränke bei beengten Platzverhältnissen.
- Senkung des Verkabelungs- und Entwicklungsaufwands im Vergleich zu physischen HART-Multiplexern.
- Beschleunigung der Projektabwicklung und Inbetriebnahme.
- Möglichkeit zur zentralen Überwachung und Verwaltung von Tausenden von HART-Geräten in den Systemen an Deck und im Schiffsrumpf.
Lösung
Sensia hat sich mit Softing, Rockwell Automation und Emerson zusammengetan, um eine Ethernet-basierte HART-Integrationsarchitektur zu implementieren, durch die Hardware-Multiplexer überflüssig wurden.
Lösungskomponenten und Architektur:
- AMS Device Manager (zentraler Server) für die zentrale Gerätekonfiguration, Diagnose, Überwachung und Fehlerbehebung.
- Softing smartLink SW-HT-Middleware – sieben virtuelle smartLink SW-HT-Schnittstellen (die jeweils auf Microsoft Hyper-V laufen), die mit den HART-E/A-Schnittstellen von sieben Allen-Bradley-SPSen verbunden sind.
- Integration des PlantPAx-PLS von Rockwell für eine einheitliche Prozesssteuerung und Transparenz.
Erste Schritte
Fordern Sie ein Beratungsgespräch an, um zu erfahren, wie Sie das Emerson-Expertenteam für Zustandsüberwachung beim Erstellen, Erweitern und Verbessern Ihres aktuellen Programms oder Projekts unterstützen kann.