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Leitfähigkeitssensoren
Sensoren für gelösten Sauerstoff
pH-Sensoren
ORP-Sensoren
Chlorsensoren
Häufig gestellte Fragen
Zu den Sensoren für die Flüssigkeitsanalyse gehören Sensoren zur Messung von pH-Wert, ORP, Kontaktleitfähigkeit, toroidaler Leitfähigkeit, gelöstem Sauerstoff, Chlor, Ozon, Trübung und mehreren Parameter. Jeder Sensortyp unterstützt Anlagenbetreiber dabei, entsprechende Prozessgrößen zu überwachen – für eine präzisere Prozessregelung, eine höhere Produktqualität und eine zuverlässige Einhaltung von Vorschriften. Die kontaktierende Leitfähigkeitsmessung eignet sich für niedrige bis mittlere Leitfähigkeitsbereiche, während die toroidale Leitfähigkeitsmessung ideal für Medien mit hoher Leitfähigkeit oder Neigung zu Ablagerungen ist.
Wählen Sie einen Sensor für die Flüssigkeitsanalyse anhand von Messgröße, Prozesschemie, Temperatur, Druck, Strömungsbedingungen, Verschmutzungsrisiko, Einbauart und Wartungsstrategie aus. Die richtige Auswahl trägt dazu bei, den Wartungsaufwand zu reduzieren, die Sensorlebensdauer zu verlängern und die Messsicherheit zu erhöhen. Berücksichtigen Sie außerdem die Kompatibilität der medienberührten Werkstoffe, die Ansprechzeit, den Kalibrierbedarf, Diagnosefunktionen, die Kompatibilität mit dem Messumformer sowie die Anforderungen für explosionsgefährdete Bereiche.
pH-Sensoren messen den Säure- oder Basengehalt, ORP-Sensoren das Oxidations-Reduktionspotenzial (Redox), Leitfähigkeitssensoren die Ionenkonzentration und Sensoren für gelösten Sauerstoff den Sauerstoffgehalt in Flüssigkeiten. Diese Messungen unterstützen Anlagenbetreiber dabei, die Dosierung zu regeln, die Ausrüstung zu schützen, die Prozessstabilität aufrechtzuerhalten sowie die Produkt- oder Wasserqualität in kritischen Anwendungen sicherzustellen.
Der richtige Sensor für anspruchsvolle Anwendungen der Flüssigkeitsanalyse ist speziell für die jeweilige Prozesschemie, die Temperatur, den Druck, Feststoffbelastungen, das Risiko von Ablagerungen und die Einbaubedingungen ausgelegt. Chemikalienbeständige medienberührte Werkstoffe, ablagerungshemmende Konstruktionen, robuste Prozessanschlüsse, spezielle Glasmembranen oder Referenzsysteme sowie digitale Diagnosefunktionen tragen dazu bei, vorzeitige Ausfälle, instabile Messwerte und einen hohen Wartungsaufwand zu vermeiden.
Anlagenbetreiber können den Wartungsaufwand für Flüssigkeitsanalysesensoren reduzieren, indem sie Sensoren wählen, die auf Prozesschemie, Feststoffbelastung, Ablagerungsrisiko, Strömungsbedingungen und Betriebstemperatur abgestimmt sind. Eine fachgerechte Installation, eine geeignete Probenaufbereitung, ablagerungshemmende Konstruktionen, standardisierte Kalibrierungen und Diagnosefunktionen tragen dazu bei, den manuellen Reinigungsaufwand zu reduzieren, Drift frühzeitig zu erkennen und eine besser planbare Sensorlebensdauer zu unterstützen.
Digitale Sensoren für die Flüssigkeitsanalyse speichern die Kalibrierung, die Sensoridentität, den Betriebsverlauf und die Diagnoseinformationen am Sensor. Durch die Übertragung digitaler Daten an den Messumformer oder das Leitsystem unterstützen sie eine schnellere Inbetriebnahme, einen einfacheren Sensoraustausch, reduzierte Verkabelungsprobleme, eine effizientere Fehlerdiagnose und eine besser planbare Instandhaltung über alle Messstellen der Anlage hinweg.
Sensoren für die Flüssigkeitsanalyse unterstützen Prozesssteuerung, Qualität, Einhaltung aufsichtsrechtlicher Vorschriften und Anlagenschutz in der Chemieverarbeitung, Raffinerie, Energieerzeugung, Wasser- und Abwasseraufbereitung, Lebensmittel- und Getränkeindustrie, Life Sciences, Zellstoff und Papier, Bergbau und in anderen Branchen. Zu den typischen Anwendungen zählen Neutralisation, Kesselwasserchemie, die Überwachung von Abwassereinleitungen, die Steuerung von Clean-in-Place-Prozessen, Desinfektion, die Regelung von Rauchgaswäschern sowie Korrosionsschutz.
Die Häufigkeit der Reinigung und Kalibrierung hängt von den Prozessbedingungen, der Verschmutzungsrate, der Kritikalität der Messung, dem Sensortyp und der erforderlichen Genauigkeit ab. Bei stabilen Anwendungen mit sauberem Wasser können längere Reinigungs- und Kalibrintervalle ausreichend sein, während Abwasser, Schlämme, aggressive Chemikalien oder anspruchsvolle Regelkreise häufig eine häufigere Überprüfung erfordern. Die Trendanalyse von Drift-, Ansprechzeit- und Diagnosedaten unterstützt die Optimierung von Wartungsintervallen.
Sensoren für die Flüssigkeitsanalyse können in Prozessleitungen, Behältern, Becken, Durchflussarmaturen, Nebenstrom-Probenahmesystemen, Einzieharmaturen, Taucharmaturen, Eintaucharmaturen und hygienischen Prozessanschlüssen installiert werden. Die optimale Installation verbessert die Messzuverlässigkeit, indem sie eine repräsentative Probe gewährleistet, den Sensor dauerhaft im Prozessmedium hält, stabile Strömungsbedingungen sicherstellt und einen sichereren Zugang für Wartungsarbeiten ermöglicht.