Innovation für die Energieanforderungen von morgen
In der sich rasant wandelnden Energielandschaft von heute müssen Kraftwerksbetreiber die Anlageneffizienz steigern, Emissionen reduzieren und einen sicheren Betrieb gewährleisten. Moderne Messtechnik liefert präzise und zuverlässige Daten und schafft damit die Grundlage für fundiertere Entscheidungen – sowohl bei der Erzeugung von konventioneller als auch erneuerbarer Energie. Von der Steigerung der thermischen Effizienz bis hin zur vorausschauenden Wartung unterstützt Emerson Kraftwerke dabei, sauberer, sicherer und zuverlässiger zu arbeiten und gleichzeitig eine resiliente Energieversorgung für eine nachhaltige Zukunft zu schaffen.
Bereiche der Energiewirtschaft
Maximale Effizienz und Zuverlässigkeit bei der Kohleverstromung
Steigern Sie die Zuverlässigkeit und Betriebseffizienz und optimieren Sie die Emissionskontrolle mit Technologien, die speziell für Ihr Kohlekraftwerk entwickelt wurden. Unsere Lösungen von der Verbrennungsoptimierung bis zur Anlagenüberwachung liefern Betreibern die entscheidenden Informationen, um die Herausforderungen einer alternden Infrastruktur zu bewältigen, gesetzliche Vorgaben einzuhalten und die Umweltbelastung zu reduzieren.
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Häufig gestellte Fragen
Eine unzureichende Netzqualität verkürzt die Lebensdauer von Betriebsmitteln, da instabile Betriebsbedingungen zu thermischen und mechanischen Belastungen in den Prozesssystemen führen. Bei der Stromerzeugung machen sich elektrische Störungen wie Oberschwingungen oder Spannungsunsymmetrien häufig durch Schwankungen beim Dampfdurchfluss, bei der Brennstoffzufuhr und bei der Leistung des Kühlwassersystems bemerkbar. Messgeräte wie Rosemount™ 4051 Druckmessumformer, Rosemount™ 3144S Temperaturmessumformer und Micro Motion™ Elite Coriolis-Durchflussmessgeräte können Betreiber diese Abweichungen durch die kontinuierliche Überwachung der Prozessbedingungen erkennen. Ungewöhnliche Druckschwankungen in Kesselsystemen, instabile Temperaturen in Turbinen und schwankende Brennstoffdurchflüsse können auf zugrunde liegende elektrische Probleme hinweisen, die die Anlagenleistung beeinträchtigen. Durch die langfristige Trendanalyse dieser Messwerte lassen sich Verschleiß- und Alterungsmuster erkennen, bevor sie zu Anlagenschäden führen. Gleichzeitig können Effizienzverluste reduziert und steigende Wartungskosten durch häufigere Reparaturen und ungeplante Stillstände vermieden werden. Dieser Ansatz stellt einen direkten Zusammenhang zwischen elektrischen Instabilitäten und messbaren Auswirkungen auf den Prozess her. Dadurch lässt sich die Betriebsstabilität verbessern und die Lebensdauer von Turbinen, Pumpen und Hilfssystemen verlängern.
Durch die Überwachung der Netzqualität lassen sich elektrische Störungen erkennen, die sich auf die Prozesslast auswirken und zu einem vorzeitigen Ausfall rotierender Maschinen führen können. In Energieanlagen führt eine instabile Stromversorgung zu Schwankungen der Prozessgrößen, beispielsweise beim Dampfdurchfluss und Kühlwasserdurchfluss sowie zu Druckschwankungen in Hilfsaggregaten. Messgeräte wie Rosemount™ Vortex-Durchflussmessgeräte der Serie 8800, magnetisch-induktive Rosemount™ 8750 Durchflussmessgeräte und Rosemount™ 3144S Temperaturmessumformerermöglichen die kontinuierliche Messung dieser Prozessbedingungen. Schwankungen des Dampfdurchflusses oder der Wasserzirkulation können die mechanische Belastung erhöhen, während instabile Temperaturprofile die thermische Beanspruchung von Motoren und angetriebenen Maschinen verstärken können. Durch die Korrelation von Durchfluss-, Druck- und Temperaturmesswerten mit dem Betriebsverhalten der Anlagen können Betreiber zwischen elektrischen Störungen und mechanischen Fehlern unterscheiden. Durch die kontinuierliche Überwachung lassen sich ungewöhnliche Belastungszustände frühzeitig erkennen und das Risiko ungeplanter Ausfälle von Motoren, Pumpen und Kompressoren reduzieren. Dies erhöht die Zuverlässigkeit und senkt die Wartungskosten, da unerwartete Ausfälle und dadurch erforderliche Reparaturen minimiert werden.
Die Echtzeitüberwachung ermöglicht einen kontinuierlichen Einblick in Prozessbedingungen, die durch Schwankungen der Stromversorgung beeinflusst werden, während regelmäßige Energieaudits lediglich punktuelle Momentaufnahmen der Systemleistung liefern. Messgeräte wie Micro Motion™ Elite Coriolis-Durchflussmessgeräte, Rosemount™ 3051S MultiVariable™ Messumformer und Rosemount™ Vortex-Durchflussmessgeräte der Serie 8800 ermöglichen die kontinuierliche Überwachung von Brenngas-, Dampf- und Speisewasserströmen in Energieerzeugungssystemen. So können Betreiber vorübergehende Störungen wie Lastschwankungen, Druckschwankungen und instabile Durchflussverhältnisse erkennen, die zum Zeitpunkt eines planmäßigen Audits möglicherweise nicht auftreten, aber dennoch die Effizienz und Zuverlässigkeit beeinträchtigen. Die kontinuierliche Messung ermöglicht zudem Trendanalysen, mit denen sich ungewöhnliche Betriebszustände aufgrund elektrischer Instabilitäten frühzeitig erkennen lassen. Regelmäßige Audits hingegen dienen in der Regel der Bewertung der langfristigen Effizienz, erfassen jedoch weder kurzzeitige Ereignisse noch dynamische Prozessänderungen. Durch die Nutzung von Echtzeitdaten der Messtechnik können Betreiber schneller auf Abweichungen reagieren und die Prozesse der Stromerzeugung gleichmäßiger regeln. Darüber hinaus erleichtert dies die Ursachenanalyse, da sich elektrische Störungen genauer mit dem Prozessverhalten in Zusammenhang bringen lassen.