


Rosemount™ X-well™ Technologie
Präzise Messung von Prozesstemperaturen ohne Schutzrohr oder Prozessanschlüsse. Sichere Aufzeichnung der Temperatur ohne Auftrennen von Rohren, Resonanzfrequenzberechnungen oder Prozessabschaltungen.
Hauptmerkmale
- Sensoreingang mit erweitertem Bereich und Messbereich bis zu 650 °C (1 202 °F)
- SIL2-Sicherheitszertifizierung und SIL3-Fähigkeit
- Direkte oder entfernte Montage möglich
- Doppelkammergehäuse sorgt für hervorragenden Schutz in rauen Umgebungen
- Die Nachverfolgung von Minimal- und Maximaltemperaturen ermöglicht die Überwachung von Temperaturextremen zur einfachen Störungsanalyse und -beseitigung.
- Das Geräte-Dashboard dient als einfache Schnittstelle für problemlose Gerätekonfiguration und Diagnose, Störungsanalyse sowie -beseitigung.
Schauen Sie sich die Rosemount X-well Technologie näher an
Funktionsweise
Die Rosemount X-well Technologie misst die Sekundär- (T1) und die Rohroberflächentemperatur (T2), um die Prozesstemperatur (T3) über einen Wärmeleitfähigkeitsalgorithmus zu berechnen. Diese Berechnung berücksichtigt die Wärmeleiteigenschaften der Baugruppe und der Rohrleitung, um zuverlässige und präzise Messungen der Prozesstemperatur bereitzustellen, deren Genauigkeit der von Messungen mit herkömmlichen Schutzrohren ähnelt.
Sie arbeiten mit hohen Temperaturen?
Messungen bis 650 °C (1202 °F)
Messen Sie Prozesstemperaturen von bis zu 650 °C (1202 °F) mit der Rosemount X-well Technologie mit dem Rosemount 3144S Temperaturmessumformer.
Externe Montage möglich
Montieren Sie Ihre Messumformer ganz nach Wunsch für einfachen Zugang und eine optimale Sicht auf die Anzeige.
Erfüllung der Sicherheitsanforderungen
Die Rosemount X-well Technologie des Rosemount 3144S Temperaturmessumformers ist SIL2-zertifiziert nach IEC 61508 und SIL3-konform und trägt dazu bei, die Sicherheitsanforderungen Ihrer Anwendung zu erfüllen.
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Rosemount™ X-well™ Technology: How It Works
Digitale Betriebsanleitung: Rosemount 3144S Temperaturmessumformer
Häufig gestellte Fragen
Nicht-intrusive Messtechnik misst die Zustände im Innern eines Prozessraumes (d. h. in einer Rohrleitung oder einem Behälter), ohne dass von außen in den Prozess eingegriffen werden muss.
Bei nicht-intrusiven Prozesstemperaturmessungen werden die Rohroberfläche und eine Sekundärtemperatur einbezogen, um die interne Prozesstemperatur mithilfe eines Wärmeleitfähigkeitsalgorithmus zu berechnen. Diese Berechnung berücksichtigt die Wärmeleiteigenschaften der Baugruppe und der Rohrleitung, um zuverlässige und präzise Messungen der Prozesstemperatur bereitzustellen.
Bei der nicht-intrusiven Prozesstemperaturmessung werden eine sekundäre Temperaturmessung und Rohrleitungsmerkmale verwendet, um den Wärmeverlust an die Umgebung zu kompensieren.
Ein fachgerecht installiertes Schutzrohr bietet die höchste Genauigkeit bei der Temperaturmessung, erfordert jedoch einen Eingriff in den Prozess. Eine unsachgemäße Installation sowie der Einbau in Rohrleitungen mit kleinem Nenndurchmesser führen zu Wärmeableitungsfehlern entlang des Fühlerschafts und beeinträchtigen dadurch die Gesamtleistung der Temperaturmessung. Eine standardmäßige Oberflächentemperaturmessung macht das Einsetzen eines Sensors in den Prozess überflüssig und reduziert die Auswirkungen kleiner Nennweiten auf die Genauigkeit der Installation. Die Messung der Oberflächentemperatur liefert jedoch keine genaue oder reproduzierbare Messung der Prozesstemperatur. Die Rosemount X-well Technologie bietet diese genaue und reproduzierbare Messung der Prozesstemperatur unabhängig von Rohrleitungsnennweite, wärmeleitfähigem Rohrwerkstoff oder Umgebungsbedingungen.
Der Hauptfaktor, der sich auf die nicht-intrusive Prozesstemperaturmessung auswirkt, ist die Differenz zwischen Prozess- und Umgebungstemperatur. Je größer die Differenz, desto größer die Unsicherheit.
Die Genauigkeit hängt von der Anwendung ab. Für unkritische Steuerungsanwendungen kann eine nicht-intrusive Temperaturmessung in Betracht gezogen werden.
Herkömmliche Schutzrohrinstallationen bieten in den meisten Anwendungen das beste Ansprechverhalten. Der T90-Wert liegt dabei typischerweise zwischen 30 Sekunden und 3 Minuten. T90 ist die Zeit, um 90 % des Endwerts zu erreichen. Das Ansprechverhalten des Rosemount X-well Technologiesystems variiert in Abhängigkeit von den Eigenschaften der Rohrleitung sowie den Prozess- und Umgebungstemperaturbereichen. Die Rosemount X-well Technologie ist unter den folgenden Voraussetzungen am reaktionsschnellsten
- Rohrmaterial ist hoch wärmeleitfähig (z. B. Kohlenstoffstahl)
- Dünne Rohrwände (kleinere Rohrdurchmesser und geringere Wandstärken)
- Prozessmedium ist eine Flüssigkeit
- Durchfluss erfolgt mit hoher Geschwindigkeit
Der Temperature Product Advisor von Emerson enthält anwendungsspezifische Schätzungen der Ansprechzeit des Rosemount X-well basierend auf Ihren Eingaben.
Ja. Ähnlich wie bei herkömmlichen Schutzrohren haben Flüssigkeitsmessungen in der Regel eine schnellere Ansprechzeit als Gase.
Ja. Für die Installation ist kein Schneiden oder Schweißen des Rohres erforderlich, wodurch die Installation während des Betriebs möglich ist.
Ja. Es hat sich bewährt, das Gerät zu isolieren, um die beste Leistung zu erzielen.
Ja, allgemeine Vorgehensweisen und Standards für die Anlagenkalibrierung sollten befolgt werden. Die Kalibrierung der Rosemount X-well Technologie folgt eng den Schritten einer Standardtemperaturkalibrierung. Die Abgleichungen des Rosemount X-well Kalibrierverfahrens basieren auf der unkorrigierten Oberflächenmessung. Bei diesem Verfahren werden weder der Rosemount X-well Algorithmus noch dessen Koeffizienten kalibriert oder verändert. Spezielle Anweisungen zur Kalibrierung finden Sie in der Betriebsanleitung des zugehörigen Messumformers, der mit der Rosemount X-well verwendet wird.
Das Risiko von Prozessverunreinigungen, Leckagen und Messfehlern wird im Vergleich zu Messungen mit Schutzrohr drastisch reduziert oder sogar vollständig eliminiert, wodurch die allgemeine Sicherheit verbessert wird.
Installations- und Wartungskosten werden durch die Verwendung einer nicht-intrusiven Messung der Prozesstemperatur um 70 % reduziert, da keine Prozessunterbrechung oder Modifikationen an der Rohrleitung erforderlich sind.
Ja. Nicht-intrusive Messungen bergen ein wesentlich geringeres Ausfallrisiko, da sie nicht mit dem Prozessmedium in Berührung kommen.

