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Messprinzip mit geführter Mikrowelle

Die Rosemount™ Radarmessgeräte mit geführter Mikrowelle sind einfach zu installieren und praktisch unbeeinflusst von Prozessbedingungen.

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Wartungsaufwand reduzieren, Sicherheit erhöhen und Prozesse optimieren

Wir entwickeln bereits seit 1974 Produkte unter Verwendung moderner Radartechnologie. Auf der Grundlage kontinuierlicher Verbesserungen bieten unsere Radarmessumformer höchste Leistung und Zuverlässigkeit.

Radarmessgeräte mit geführter Mikrowelle haben keine beweglichen Teile, ihr Wartungsaufwand ist äußerst gering. Sie können sowohl den Füllstand als auch die Trennschicht zwischen zwei Medien messen.

Die Technologie funktioniert unabhängig von der Dichte des Mediums und auch bei schwankenden Temperaturen und Drücken – für zuverlässige, exakte Messungen in anspruchsvollen Anwendungen. 


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Funktionsweise

Guided-Wave-Radar-Messgeräte basieren auf einer Mikrowellen-Technologie. Mikrowellen werden nur durch Material beeinträchtigt, das Energie reflektiert. Dies bedeutet, dass Temperaturschwankungen, Staub, Druck und Viskosität keinen Einfluss auf die Genauigkeit haben.

Das Gerät sendet einen Mikrowellenimpuls mit geringer Energie durch eine Sonde hinunter. Wenn der Impuls auf das Medium trifft, wird ein erheblicher Teil der Energie durch die Sonde hinauf zum Gerät reflektiert. Der Füllstand ist direkt proportional zum Laufzeitverfahren (Time Domain Reflectometry, TDR). Da ein Anteil des ausgegebenen Impulses weiterhin durch die Sonde nach unten geleitet wird, kann ebenso eine Trennschicht festgestellt werden.

In den meisten Prozessen sind variierende Bedingungen die Norm. Die Temperatur, Dichte und Viskosität ändern sich eventuell. Unter diesen Bedingungen können leicht Abweichungen der Füllstandsmessung eintreten, jedoch ist die Technologie der geführten Mikrowelle von diesen Änderungen nicht betroffen. Das Gerät muss nicht die Änderungen in Dichte, Dielektrizitätskonstante oder Leitfähigkeit des Mediums kompensieren, was diese Top-Down-Messung sehr zuverlässig macht.

In vielen Anwendungen müssen sowohl der Füllstand als auch der Trennschichtfüllstand gemessen werden. Ein Beispiel ist die Erkennung von unerwünschtem Öl auf Wasser, um herauszufinden, ob Ihr Prozess beeinträchtigt wurde. Dies kann mithilfe eines einzigen Geräts geschehen.

Wenn die beiden verschiedenen Medien unterschiedliche Eigenschaften aufweisen, reflektiert die Mikrowelle beim Erreichen beider Oberflächen und sorgt so für eine Füllstands- und Trennschichtfüllstandsmessung. Mit der Peak-in-Peak-Technologie können Sie obere Schichten bis zu 25 mm (1 Zoll) erkennen.

Die Füllstandsmessung mittels der Technologie „Geführte Mikrowelle“ basiert auf der Reflexion von Mikrowellen auf dem Oberflächenmedium.

Alle Medien haben eine Dielektrizitätskonstante. Je höher diese ist, desto stärker ist die Reflexion der Mikrowellen. In Vakuum gibt es überhaupt keine Reflexion und die Dielektrizitätskonstante ist 1. In Öl ist die Dielektrizitätskonstante ungefähr 2 und in Wasser ca. 80.

Die Messung einer Dielektrizitätskonstante unter 1,5 stellt häufig eine Herausforderung dar, für die hochempfindlichen Füllstandsmessumformer mit dem Messprinzip „Geführte Mikrowelle“ von Emerson jedoch ein Kinderspiel.

Messung von dünneren oberen Schichten in Trennschichtanwendungen

Messung von dünneren oberen Schichten in Trennschichtanwendungen

Verringern von Umsatzeinbußen und Entsorgungskosten durch früheres Erkennen von Ölschichten

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