Rosemount™ X-well™ Technologie reduziert das Risiko von Leitungsschäden oder -ausfällen in Druckbegrenzungssystem
ERGEBNISSE
- Verbesserte Systemsicherheit durch Verhinderung von Hydratansammlungen, die zu Leitungs- oder Ventilbrüchen führen können
- Eliminierung von Ausfallzeiten durch eingriffsfreie Temperaturmessung
- Hunderttausende Dollar Einsparungen durch Schutz vor künftigen Systemschäden
Kunde
Bedeutender FPSO-Betreiber
Anwendung
Verwendung von CO2-Injektion in Rohrleitungen durch einen FPSO-Betreiber zur Steigerung der Bohrlochproduktion. Drucksicherheitsventile sind für einen sicheren Anlagenbetrieb unverzichtbar. Sie leiten Gas zur Fackel ab, sobald der Druck einen festgelegten Grenzwert überschreitet..
Die Rosemount X-well Technologie kann ohne Prozessabschaltung installiert werden und spart dadurch Tausende von US-Dollar an Kosten für Stillstandzeiten und Produktionsausfälle.
Herausforderung
Ein bedeutender FPSO-Betreiber musste die Ansammlung von Hydraten in den Druckentlastungsleitungen seines Kohlendioxid-Injektionssystems verhindern. Das System ist mit Drucksicherheitsventilen ausgestattet, die das Abfackeln von Gas ermöglichen, wenn der Druck in der Leitung einen bestimmten Schwellenwert überschreitet. In einer Umgebung mit hohen Drücken und niedrigen Temperaturen bilden Wasser, Erdgas und Kohlendioxid Hydrate, die den Gasfluss bei einer Druckentlastung im Notfall behindern.
Ohne eine Temperaturmessung war es nicht möglich, die Drucksicherheitsventile auf Hydratbildung zu überwachen. Die anhaltende Ansammlung von Hydrat verhinderte, dass der Gasfluss die vorgesehenen Werte erreichte. Die Einschränkung des Durchflusses verursachte schließlich einen Bruch in der Druckentlastungsleitung, der eine sofortige Abschaltung für Reparaturen erforderte. Für diesen Kunden beliefen sich die geschätzten Stillstandskosten auf 600.000 US-Dollar an Produktionsausfällen und Reparaturaufwand. Aufgrund der Messstelle und Durchflussraten wurde entschieden, dass kein herkömmliches Schutzrohr mit Sensor installiert werden konnte. Die hohen Strömungsgeschwindigkeiten erwiesen sich für die Auslegung eines herkömmlichen Schutzrohrs zu schwierig und hätten kostspielige und zeitaufwendige Änderungen an den vorhandenen Rohrleitungen erforderlich gemacht.
Lösung
Mit der Unterstützung von Emerson identifizierte der Kunde 61 Temperaturmessstellen, die überwacht werden mussten. Zur Lösung des Problems wurden Rosemount X-well Technologie in Kombination mit Rosemount 648 Temperaturmessumformern von Emerson implementiert. Diese Temperaturmessumformer wurden stromabwärts von den Drucksicherheitsventilen platziert, um Temperaturen zu überwachen, die auf eine Ansammlung von Hydrat hinweisen. Durch Überwachung dieser Bedingungen war der Kunde in der Lage, auf die Ablagerungen zu reagieren, bevor sie zu weiteren Rissen führten, und somit künftige Notabschaltungen zu eliminieren.
Diese vorbeugende Wartung ersparte dem Kunden Hunderttausende Dollar an Produktionsausfällen und zukünftigen Reparaturen und gewährleistete die Sicherheit des Personals, das am System arbeitete. Durch den Einsatz der Rosemount X-well Technologie konnte der Kunde die neuen Temperaturmessstellen implementieren, ohne Wirbelfrequenzberechnungen durchführen oder kostspielige Änderungen an der bestehenden Rohrleitung vornehmen zu müssen. Dank des WirelessHART® Kommunikationsprotokolls des Rosemount 648 Temperaturmessumformers ließen sich die neuen Temperaturmessstellen über das vorhandene Emerson Wireless 1410 Gateway problemlos in das bestehende Leitsystem integrieren und einfach überwachen.