Was ist ein Füllstandregler?
Ein Füllstandregler ist ein Instrument, das analoge, digitale oder pneumatische Signale verwendet, um den Flüssigkeitsstand, die Trennschicht von Flüssigkeiten oder die spezifische Dichte in einem Behälter zu messen, zu erfassen oder zu regeln.
Mit Emersons umfangreichem Angebot an Fisher™ Füllstandreglern können Sie eine zuverlässige und präzise Regelung erzielen.
Sensortypen des Füllstandreglers
Schwimmer-Füllstandsmessung
Bei der Schwimmer-Füllstandsmessung wird ein Schwimmer verwendet, der sich mit der Flüssigkeitsoberfläche hebt und senkt. Der Schwimmer ist mit einem Sensor oder Schalter verbunden, der ein Feedback an einen Regler liefert.
Die Schwimmer-Füllstandsmessung ist nur in den Ausführungen mit Schaltfunktion (Ein/Aus) oder Spaltsteuerung erhältlich. Es sind Signaltypen von Schaltern (Ein/Aus) oder pneumatischen Schaltern (Ein/Aus) verfügbar.
Ein Beispiel für einen Schwimmer-Füllstandregler ist der elektrische Füllstandschalter Fisher 2100e.
Verdränger-Füllstandsmessung
Bei der Verdränger-Füllstandsmessung wird ein fester Zylinder verwendet, der in einer Flüssigkeit aufgehängt ist. Wenn die Flüssigkeit steigt, erhöht sich die auf den Verdränger wirkende Auftriebskraft, was zu einer Kraftänderung am Aufhängungsmechanismus des Verdrängers (oft eine Feder oder ein Drehmoment) führt. Der Regler/Messumformer erkennt diese Änderung und wandelt sie in ein Pegelsignal um.
Die Verdränger-Füllstandsmessung ist mit kontinuierlicher Regelung zusätzlich zur Snap-acting (Ein/Zu) und Spaltregelung erhältlich. Es stehen drei verschiedene Signaltypen zur Verfügung: digital, analog oder pneumatisch.
Ein Beispiel für einen Verdrängungs-Füllstandregler ist der Füllstandregler Fisher L2t.