Kavitation in Stellventilen verstehen
Als Kavitation wird die Entstehung und die Implosion von Dampfblasen (Hohlräumen) in Rohrleitungs-Flüssigkeitsströmen bezeichnet, die durch Änderungen des Drucks und der Strömungsgeschwindigkeit verursacht werden. Unkontrollierte Kavitation in Stellventilen weist vier primäre negative Begleiterscheinungen auf: hoher Geräuschpegel, übermäßige Vibrationen, Schäden an der Ausrüstung und Herabsetzung der Durchflusseffektivität. Physische Schäden an der Innengarnitur manifestieren sich gewöhnlich durch Grübchenbildung und ein raues Erscheinungsbild.
Prinzipien der Kavitation in Stellventilen
Definition
Kavitation tritt in Stellventilen nur beim Durchfluss von Flüssigkeiten auf – Gase können keine Kavitation verursachen.
Wenn der Flüssigkeitsdruck auf einen Wert nahe des Dampfdrucks sinkt, während die Flüssigkeit durch das Stellventil fließt, bilden sich Dampfblasen. Bei Druckerhöhung auf der Auslaufseite des Ventils können die Blasen plötzlich zusammenstürzen bzw. implodieren, wodurch es zu Kavitation kommt.
Kavitation ist eine der Folgen von eingeschränktem Durchfluss. Dies ist der Punkt, an dem die Erhöhung des Druckabfalls bei Aufrechterhaltung eines konstanten Eingangsdrucks keine weitere Erhöhung der Durchflussrate mehr ermöglicht.
Informationsquellen
Kavitationsvideos





