Verständnis von Flashing bei Regelventilen
Flashing tritt auf, wenn Flüssigkeit durch ein Regelventil fließt und verdampft, sodass Dampf zurückbleibt. Flashing hat einige Gemeinsamkeiten mit eingeschränktem Durchfluss und Kavitation: der Prozess beginnt mit der Verdampfung der Flüssigkeit in der Nähe der Drosselstelle (Vena Contracta). Eine Regelventilanwendung wird nur dann als Anwendung mit Flashing angesehen, wenn der Druck in der Auslaufstrecke kleiner als der Dampfdruck ist (P2 < PV). Flashing ist ein Problem, da es den Durchfluss durch das Regelventil begrenzt und die Flüssigkeit/Dampf-Mischung äußerst erosiv ist. Die durch Flashing hervorgerufene Metallerosion hat ein glattes und glänzendes Erscheinungsbild. Da Flashing nicht vom Ventil verhindert werden kann, ist es am besten, ein Ventil mit der richtigen Geometrie und den richtigen Werkstoffen auszuwählen, um Beschädigungen zu vermeiden oder zu minimieren.
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Flashing in Regelventilen
Schadenspotenzial
Flashing ist ein direktes Ergebnis der Einsatzbedingungen und Medieneigenschaften. Dies bedeutet, dass kein Regelventil das Flashing vermeiden kann. Da Flashing nicht vom Ventil verhindert werden kann, ist es am besten, ein Ventil mit der richtigen Geometrie und den richtigen Werkstoffen auszuwählen, um Beschädigungen zu vermeiden oder zu minimieren.
Es gibt keinen Erosionskoeffizienten, keine Industriestandards und keine wissenschaftliche Mittel, um die Intensität von Flashing-Schäden vorherzusagen. Emerson ist sich dessen bewusst, dass das Schadenspotenzial von Flashing von vielen Faktoren abhängt, einschließlich Durchfluss, Durchflussgeschwindigkeit, Differenzdruck, korrosive Eigenschaft des Mediums, Gehäusegeometrie sowie Ventilgehäuse- und Innengarniturwerkstoff.