
Wie wirken sich Absperrklappen auf die Leistung Ihrer chemischen Anlage aus?
Als Produzent in der chemischen Industrie verlassen Sie sich auf Ihre Armaturen, um eine sichere Arbeitsumgebung für Ihre Mitarbeiter zu gewährleisten, flüchtige Emissionen zu reduzieren und die Anlagenproduktivität zu maximieren. Die Installation von Ventilen gemäß der neuesten NAMUR-Empfehlung NE 167 kann Ihrer Anlage zu höherer Leistung verhelfen. Und doch können nicht alle Hochleistungs-Absperrklappen diese Leistung erbringen.
Wenden Sie sich an einen Experten für Absperrklappen in chemischen Anwendungen
Herausforderungen beim Einsatz von Absperrklappen in chemischen Anwendungen
Ventilsitzleckage
Eine unwirksame Abdichtung beim Schließen des Ventils, insbesondere im Dead-End-Betrieb, kann Ihr Personal gefährden, zu wertvollen Produktverlusten führen und ungeplante Ausfallzeiten verursachen. Das Risiko steigt bei chemischen Prozessen, bei denen ein Austritt von Medien zu ernsthaften Sicherheitsbedenken führen kann.
Wie sieht eine hochwertige Absperrklappe für die chemische Industrie aus?
ISO 5211 Befestigungsplatte
Eine integral gegossene Befestigungsplatte gemäß ISO 5211 ermöglicht die direkte Montage von Antrieben, wodurch kostspielige Halterungen entfallen.
Hoher Durchfluss
Wellenstumpfkonstruktionen ermöglichen höhere Durchflusskoeffizienten (Kv) und einen größeren Regelbereich.
Dead-End-Betrieb
Der Flanschkörper muss einen vollständigen bidirektionalen Dead-End-Betrieb ermöglichen.
Ununterbrochene Abdichtfläche
Der Flanschkörper muss einen vollständigen bidirektionalen Dead-End-Betrieb ermöglichen.
Einhaltung der Konstruktionsmerkmale
Halten Sie die neuesten Konstruktionsmerkmale und Zertifizierungen des Ventiltyps ein, einschließlich NAMUR NE 167, ISO, EN, EU Druckgeräterichtlinie und CE als Standard.
Zertifizierung für flüchtige Emissionen
Nachgewiesene Leistung gemäß den strengsten Prüfkriterien, ISO 15848-1 BH C03.
Presssitz
Eine echter Presssitz ist nicht auf den Leitungsdruck angewiesen, um die Abdichtung zu unterstützen.
Verlängerte Lebensdauer
Die Ausführung mit doppeltem Offset minimiert den Verschleiß, während die präzise Ausrichtung der Scheibe für eine lange Lebensdauer und eine dichte Abdichtungsleistung sorgt.
Eine neue Absperrklappe für Chemieanlagen: Die Keystone K-LOK Serie 38
Dauerdichtungsleistung
Die bewährte K-LOK Sitzkonstruktion, die eine leckagefreie Absperrung nach EN 12266 unabhängig vom statischen Druck liefert. Das Design beseitigt fast alle Hohlräume und damit die Möglichkeit für Medien, sich anzusammeln. Dadurch kann das Ventil die gleiche, überlegene Dichtleistung bei sehr geringem Druck und für anspruchsvolle Anwendungen mit Partikelgehalt liefern.
Häufig gestellte Fragen zu Absperrklappen für die chemische Industrie
Speziell für die chemische und petrochemische Industrie entwickelte Absperrklappen erfüllen die besonderen Konstruktionsstandards, die von den Herstellern gefordert werden, um die Sicherheit des Personals zu gewährleisten, die Umwelt vor schädlichen Emissionen zu schützen und den effizienten Betrieb chemischer Prozesse sicherzustellen.
Die NAMUR-Empfehlung NE 167 wurde im April 2021 veröffentlicht und beschreibt die gemeinsamen technischen Spezifikationen, die bei Industrieventilen und anderen Geräten in der chemischen und petrochemischen Industrie einzuhalten sind. Diese Empfehlung enthält neue technische Anforderungen und ist dem Stand der Technik in puncto Design und Funktion von Ventilen angepasst.
Ein Ventil für den Dead-End-Betrieb kann am Ende einer Rohrleitung oder an einem Punkt installiert werden, an dem die Auslaufstrecke für Wartung oder Neuausrichtung entfernt werden muss. Ventile, die für den Dead-End-Betrieb konzipiert sind, können gegen den maximalen Konstruktionsdruck des Ventils abdichten, was die Notwendigkeit von blinden Flanschen überflüssig macht und Wartungsereignisse vereinfachen und verkürzen kann. Typischerweise handelt es sich bei diesen Ventilen um Drosselklappen in einer Gehäusekonstruktion mit Zwischenflansch.
Bei einer ununterbrochenen Flanschdichtungsoberfläche sind am Ventil keine Extrusionen mehr vorhanden (Halteschrauben o. ä.), die die Integrität der Abdichtung gegenüber dem benachbarten Rohrflansch beeinträchtigen würden. Die Gewährleistung einer ununterbrochenen Verbindung zwischen Ventil und Rohr minimiert die Möglichkeit, dass Prozessmedien das System in Form potenziell schädlicher flüchtiger Emissionen entweichen.