Rückförderpumpen für Dampfkondensat
Dampfkondensatpumpen sind mechanische, nicht-elektrische Pumpen, die Kondensat zum Kesseleinspeisetank rückfördern. Sie verwenden ein Schwimmerventil zur Einspritzung von Hochdruckdampf, um angesammeltes Kondensat durch das Kondensatrückleitungssystem zu schieben.
Dampfkondensat-Rückförderpumpen sorgen effizient für Energieeinsparung und die Reduzierung von CO2/NOX-Emissionen durch Sammlung und Rückgabe von heißem Kondensat zur Wiederverwendung als Kesselspeisewasser. Dieses aufbereitete Kondensat reduziert den Bedarf an kaltem Zusatzwasser und Chemikalien zur Wasseraufbereitung und verringert den Energieverlust beim Kesselabblasen.
Informationsquellen
Betrieb der Dampfkondensatpumpe
1. Das Pumpengehäuse ist leer.
- Das Kondensat fließt durch die Schwerkraft aus dem Behälter durch das Einlassrückschlagventil.
- Der interne Schwimmer steigt an, wenn sich das Pumpengehäuse füllt.
2. Das Pumpengehäuse ist mit Kondensat gefüllt.
- Über eine „Sprungschaltung“ werden Schwimmer und internes Gestänge verbunden, wodurch gleichzeitig die Ausblasöffnung geschlossen und die Dampfeinlassöffnung geöffnet wird.
3. Dampf strömt ins Pumpengehäuse.
- Das Einlass-Rückschlagventil ist geschlossen und das Auslass-Rückschlagventil ist geöffnet, da Kondensat aus dem Pumpengehäuse in das Kondensatrückleitungssystem gedrängt wird.
- Der Schwimmer sinkt, wenn der Flüssigkeitsstand im Pumpengehäuse fällt.
- In der untersten Auslöseposition schließt das Gestänge gleichzeitig die Dampfeinlassöffnung und öffnet die Ausblasöffnung. Anschließend wiederholt sich der Befüllzyklus.
Häufig gestellte Fragen
- Gesamtkondensatlast von den Kondensatableitern
- Gesamtgegendruck an der Pumpe (Kondensatgegendruck + hydraulischer Kopfdruck zum Anheben des Kondensats zur Kondensatrückleitung)
- Treibdampfdruck am Einlass
- Höhe des vorhandenen Geräts (wird verwendet, um den verfügbaren Füllkopf zwischen der Unterseite des belüfteten Aufnahmegeräts und der Oberseite der Pumpe zu bestimmen)
Dampfkondensatpumpen enthalten keine Dichtungen oder Laufräder, die im Kondensatbetrieb beschädigt werden können.
Kondensatableiter benötigen einen positiven Druckunterschied zum Ablassen von Kondensat. Wenn der Druck im Wärmetauscher zu niedrig abfällt, sammelt sich das Kondensat und flutet den Wärmetauscher. Die Abdrosselung des Wärmetauschers verursacht Herausforderungen bei der Kontrolle der Prozesstemperatur sowie Wasserschlagschäden und Korrosion im Wärmetauscher.
Die Yarway™ CondenSaver™ Pumpenableiteroption nutzt Dampf zur Entfernung von Kondensat unter allen Bedingungen, sodass der Wärmetauscher nicht mehr abgedrosselt wird.