Kondensatableiter in schwimmender und thermostatischer Ausführung (F&T-Ableiter)

Yarway™ F&T-Kondensatableiter sind aufgrund ihres großen Stellverhältnisses gut für Prozessanwendungen geeignet.

Was sind Kondensatableiter in schwimmender und thermostatischer Ausführung?

Kondensatableiter in schwimmender und thermostatischer Ausführung (Float and Thermostatic, F&T) gehören zur Kategorie der mechanischen Ableiter, die mittels der Dichtedifferenz zwischen Dampf und Kondensat betrieben werden. F&T-Ableiter werden von einer im Kondensat schwimmenden Kugel betätigt. Wenn der Kondensatpegel steigt, ÖFFNET der Schwimmer das Ventil und entfernt das Kondensat. Kondensatableiter in schimmender Ausführung sind eine der ältesten Arten von Kondensatableitern auf dem Markt und nach wie vor weit verbreitet.

F&T-Ableiter sind energieeffizient, entleeren kontinuierlich Kondensat nahe der Sättigungskurve und können mit hohem Gegendruck betrieben werden. Schwimmableiter reagieren sehr gut auf wechselnde Kondensatlasten und Druckschwankungen. Das eingebaute thermostatische Element entfernt die Luft effizient, weshalb F&T-Kondensatableiter in Prozessanwendungen oft die beste Wahl sind.

Bei der Auswahl eines Kondensatableiters für eine Prozessanwendung muss eine häufige Einschränkung berücksichtigt werden: Das Schwimmelement kann durch Einfrieren im abgeschalteten Zustand beschädigt werden. Für Tropfanwendungen werden alternative Technologien bevorzugt, deren vorherrschender Alarmverhalten die offene Position ist, da so eine Beschädigung durch Wasserschlag in Verteilergeräten verhindert wird. Ebenso werden bei Anwendungen mit Begleitheizung alternative Technologien bevorzugt, deren vorherrschendes Alarmverhalten die offene Position ist, damit das erhitzte Gerät warm bleibt.

Häufig gestellte Fragen

Wenn der Ableiter leer ist, schließt das Gewicht der schwimmenden Kugel den Ableiter. Wenn Kondensat in den Kondensatableiter eintritt, steigt der Schwimmer hoch und öffnet das Ventil, sodass Kondensat abgeleitet werden kann. Der Schwimmer ist so konzipiert, dass er ausreichend Kraft für das Überwinden des Differenzdrucks im Ventil liefert. Der interne Schwimmer und das Ventil sind so konfiguriert, dass der Kondensatpegel immer über dem Ventil liegt und somit einen kontinuierliche Wasserverschluss am Sitz erzeugt. Die meisten Ausführungen verwenden einen Schwenkhebel, aber es sind auch hebellose Varianten erhältlich.

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Ableiter in schwimmender und thermostatischer Ausführung sind in der Sicherheitsstellung „geschlossen“ und „offen“ erhältlich. Die Sicherheitstellung „geschlossen“ wird eingenommen, wenn der Schwimmer durch einen Wasserschlag beschädigt wird und nicht mehr hochsteigen kann, um das Ventil zu öffnen. Die Sicherheitsstellung „offen“ wird eingenommen, wenn Hauptventil und -sitz bzw. Ventil und Sitz der thermostatischen Entlüftung abgenutzt oder erodiert sind, sodass sie Dampf austreten lassen.

Wenn der F&T-Ableiter heiß ist, gilt: Da der Ableiter so ausgelegt ist, dass er kontinuierlich Kondensat ablässt, ist nur schwer erkennbar, ob es sich um ein Dampfleck handelt, es sei denn, das Leck ist sehr groß.

  1. Das Strömungsbild des Ableiters kann Nachweise für Dampfleckagen liefern.
  2. Nach Möglichkeit Kondensat über die Abblasöffnung des Siebs vor dem Ableiter ablassen, um zu bestimmen, ob sowohl die Ableiter- als auch die Entlüftungsventile in Gegenwart von trockenen Dampf fest schließen können. Eine dichte Absperrung stellt die Funktionsfähigkeit des Kondensatableiters sicher.

 Wenn der F&T-Ableiter kalt ist, gilt:

  1. Sicherstellen, dass das System mit Druck beaufschlagt ist.
  2. Das Abblasventil des Siebs öffnen, um Rückstände heraus zu spülen.
  3. Sicherstellen, dass der Systemdruck den Nenndruck des Kondensatableiters nicht überschreitet. Dadurch kann verhindert werden, dass der Schwimmer öffnet.
  4. Die Absperrventile schließen, den Kondensatableiter demontieren und ihn anschließend auf Verstopfungen untersuchen. Außerdem die internen Teile, insbesondere das thermostatische Entlüftungsventil, auf Schäden untersuchen.