Additive Fertigung beschleunigt industrielle Innovationen: Wie der 3D-Druck die Designzyklen um 85 % reduziert
Technisch versierte Käufer haben den 3D-Druck von Konsumgütern längst freudig aufgenommen. Und auch Unternehmen aus der Industrie und Fertigung setzen solche Technologien inzwischen ein, um für ihre Kunden die größten Herausforderungen technischer Natur und in der Fertigung zu meistern.
Bei Emerson sehen wir die additive Fertigung als einen Schritt in die Zukunft – eine Zukunft, in der die Ingenieure Probleme auf spannende neue Art angehen können.
Was ist additive Fertigung?
Stellen Sie sich darunter 3D-Druck für die harten Anforderungen der Industrie vor. Additive Fertigung steht für die Technologie, bei der dreidimensionale Gegenstände anhand eines digitalen Modells schichtweise durch Materialzugabe hergestellt werden. Experten erforschen in rasantem Tempo die diversen Einsatzgebiete dieser sich schnell entwickelnden Technologie. Und während der 3D-Druck mit Kunststoffen immer üblicher wird, liegt die große Herausforderung derzeit im 3D-Druck mit Metalllegierungen. Hier kann die neue Technologie Grenzen überwinden, die für herkömmliche Verfahren unüberwindbar schienen.
Im Bereich der additiven Fertigung denken Emersons Ingenieure heute bereits über diese Grenzen der Standard-Fertigungsverfahren hinaus. Sie bietet den Ingenieuren ein Werkzeug, um innovative Lösungen zu entwickeln und zu produzieren und immer anspruchsvollere Prozesse mit immer strengeren Anforderungen zu meistern. Additive Fertigung beschleunigt außerdem die Entwicklung, die Herstellung von Prototypen und das Testen von neuen Produkten in hohem Maße und verspricht eine deutliche Vereinfachung der Lieferkette für die Produktion. Emerson erwartet eine Reduktion des Zeitaufwands für technische Produkte um bis zu 85 Prozent.
Und nicht nur die Ingenieure von Emerson profitieren von der additiven Fertigung. Viele Kunden Emersons stehen vor einzigartigen Herausforderungen bei der Steuerung und Automatisierung ihrer Prozesse. Egal, ob diese Herausforderungen auf die Prozessflüssigkeit oder die Prozessbedingungen zurückzuführen sind: Die additive Fertigung hat nachweislich Emersons Fähigkeit verbessert, effektive Lösungen für seine Kunden zu entwickeln, validieren und zur Verfügung zu stellen.
„Diese neue Technologie öffnet Türen und ermöglicht Innovationen, die bisher nicht außerhalb einer Computersimulation existieren konnten“, sagte Adam Boyle, Vice President, North America Manufacturing and Service Operations, Flow Controls. „Mit additiver Fertigung findet man schnell das ideale Produktdesign. Unser Team kann nun mehrere Designs zugleich entwickeln und produzieren – und sich dann auf Tests aus der realen Welt verlassen, um zu bestimmen, welche besser funktionieren. In einer Branche, in der Sicherheit und Leistung an erster Stelle stehen, ist dieses Maß an Präzision von entscheidender Bedeutung.“
Emersons globale Initiative für additive Fertigung
Emerson hat sein Programm für additive Fertigung im Innovation Center des Unternehmens in Marshalltown, Iowa, gestartet. Im Rahmen einer Partnerschaft mit dem Singapore Economic Development Board und der Nanyang Technological University hat Emerson ein neues Zentrum für additive Fertigung in Singapur eröffnet, das sich der Beschleunigung der additiven Fertigung als Produktionstechnologie widmet. Das Zentrum wird sich auf die Fertigung von Ventil- und Automatisierungskomponenten für die Prozessindustrie konzentrieren, mit dem Ziel einer höhere Geschwindigkeit und von mehr Flexibilität im Vergleich zur traditionellen Fertigung.
Emersons Zentren werden auch weiterhin die vielen Vorteile der additiven Fertigung erforschen, insbesondere für die Lieferkette. Die Fähigkeit, Produkte auf Abruf zu fertigen, ist von großer Bedeutung für eine Branche, die sich häufig mit typischen Herausforderungen in der Lieferkette auseinandersetzen muss, wie sie mit der Lieferung technischer Lösungen in geringer Auflage einhergehen.
Wir bei Emerson sehen eine Zukunft, in der die additive Fertigung Kunden dabei hilft, schneller vom digitalen Design zu realen Lösungen überzugehen.